First-, Second- und Third-Party-Data

  • von

First-, Second- und Third-Party-Daten sind Begriffe aus dem Bereich des Datenmanagements, insbesondere im Kontext von Marketing und Werbung. Anhand von kurzen Bullet Points möchte ich die Unterschiede erklären:

  • First-Party-Daten: Das sind Daten, die von einem Unternehmen oder einer Organisation direkt von seinen eigenen Kunden oder Nutzern gesammelt werden. Diese Daten können beispielsweise aus Transaktionen, Anmeldungen, Abonnements, Social-Media-Aktivitäten oder Website-Besuchen stammen.
    First-Party-Daten gehören dem Unternehmen, das sie gesammelt hat, und können für interne Zwecke wie Personalisierung, Analyse und Kundenbindung verwendet werden.
  • Second-Party-Daten: Das sind Daten, die von einem anderen Unternehmen oder einer Organisation stammen, aber direkt von deren Kunden oder Nutzern gesammelt wurden. Second-Party-Daten werden normalerweise von einem Unternehmen erworben, um seine eigenen First-Party-Daten zu ergänzen oder zu erweitern. Beispielsweise könnte ein Reiseunternehmen Second-Party-Daten von einem Flughafenbetreiber kaufen, um seine Zielgruppe besser zu verstehen.
  • Third-Party-Daten: Das sind Daten, die von externen Quellen stammen, die nicht vom Unternehmen gesammelt wurden. Diese Daten werden normalerweise von Drittanbietern wie Datenbroker, Marketing-Agenturen oder anderen Datenanbietern bereitgestellt. Third-Party-Daten können aus verschiedenen Quellen stammen, wie z.B. öffentlich zugänglichen Informationen, sozialen Netzwerken oder Online-Tracking. Sie werden oft für Marketing- und Werbezwecke verwendet, um Unternehmen dabei zu helfen, ihre Zielgruppen besser zu verstehen und zu erreichen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass First-Party-Daten dem Unternehmen gehören, Second-Party-Daten von anderen Unternehmen stammen und Third-Party-Daten von externen Quellen stammen, die nicht vom Unternehmen gesammelt wurden. Jede Art von Daten hat ihre Vor- und Nachteile, und es hängt von den spezifischen Zielen und Bedürfnissen eines Unternehmens ab, welche Art von Daten am besten geeignet ist.

linkedinmaillinkedinmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert